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Lettuce Big-Vein Krankheit

Lettuce Big-Vein Krankheit

Olpidium brassicae

fungi

Auf einen Blick

    Gelbe und geweitete BlattadernGekräuselte und deformierte BlätterKopfbildung des Salates kann misslingen

Betroffene Arten: %1$s

· Salat

Symptome

Die Big-Vein Krankheit führt dazu, dass die Blattadern sich stark weiten, sodass diese deutlich zu erkennen sind, und eine gelbe Verfärbung aufweisen. Die äußeren Blätter stehen aufrecht. Solche Deformationen können leicht beobachtet werden, wenn das Blatt mit einer Lichtquelle dahinter beobachtet wird. Die vergrößerten Blattadern können dazu führen, dass sich die Blätter kräuseln und deformieren. Bei starkem Befall können die Blätter so extrem deformiert werden, dass der Salatkopf nicht mehr kompakt gebildet werden kann und das Produkt somit nicht mehr marktfähig ist. Infizierte Pflanzen, die nur schwache Symptome ausprägen, können vermarktet werden.

Auslöser

Das Virus, dass die Big-Vein Krankheit verursacht heißt Lettuce big-vein associated varicosavirus und ist bodenbürtig. Es wird von dem Pilz Olpidium brassicae übertragen (Vektor), der sich an den Pflanzenwurzeln befindet. Eine hohe Bodenfeuchte und niedrige Temperaturen begünstigen, wie bei fast allen Pilzen, die Ausbreitung der Krankheit. Der Pilz verbleibt über mehrere Jahre im Boden. Die Ausprägung der Krankheit kann von Saison zu Saison variieren. Die Big-Vein Krankheit ist eher verbreitet während kühler Temperaturen.

Biologische Behandlung

Eine direkte Bekämpfung des Pilzes ist schwierig. Alle Maßnahmen, die dazu beitragen das anfällige Jungstadium zu überwinden, wirken sich günstig aus.

Chemische Behandlung

Anwendung eines integrierten Pflanzenschutzmanagements. Dies beinhaltet neben chemischen Mitteln auch biologische sowie präventive Bekämpfungsmaßnahmen. Informieren Sie sich landesspezifisch, ob und welche Mittel zur Bekämpfung der Krankheit in der jeweiligen Kulturart zugelassen sind. Lesen Sie die Produktbeilage sorgfältig und bringen Sie das Mittel in der empfohlenen Aufwandmenge aus. Fungizide mit den Wirkstoffen Bromomethan, Chloropicrin oder Dazometlösungen sind zur Bekämpfung geeignet. In Deutschland sind keine Fungizide zur Bekämpfung dieses Pilzes zugelassen.

Präventive Maßnahmen

    Applikation von Pflanzenstärkungsmitteln, die beispielsweise Bacillus subtilis enthalten, um Pflanzen widerstandfähiger zu gestaltenAnbau widerstandfähiger Sorten, sofern verfügbarAussaat von zertifiziertem, gesundem PflanzmaterialVermeiden einer zu frühen Pflanzung in nassem BodenSicherstellen einer guten Drainage des Bodens sowie einer guten Luftzirkulation im Bestand