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Fusarium Welke

Fusarium Welke

Fusarium oxysporum

fungi

Auf einen Blick

    Die Pflanze zeigt Welkeerscheinungen während des TagesDas Sprossinnere ist braun bis rot gefärbt

Betroffene Arten: %1$s

· Wein · Bohne · Erbse · Gurke · Kürbis · Zucchini · Tomate · Straucherbse · Kichererbse · Baumwolle · Raps · ·

Symptome

Es können je nach angebauter Kultur unterschiedliche Schadbilder des Pilzes auftreten. Meist zeigen die Pflanzen schon im Jugendstadium Welkeerscheinungen und die Blätter vergilben anfangs oft einseitig. Bei fortschreitender Krankheit vergilbt das ganze Blatt und es kommt zum Absterben der ganzen Pflanze. Ältere Pflanzen zeigen stellenweise Welkeerscheinungen, vor allem während der Mittagszeit. Am Spross lässt sich erst an der Basis eine braune bis rote Verfärbung des inneren Gewebes erkennen, später weiter sprossaufwärts.

Auslöser

Der Pilz Fusarium oxysporum wächst in den Gefäßleitbahnen von Pflanzen. Dies führt zu einer eingeschränkten Wasserversorgung der Pflanze. Der Pilz kommt weltweit in den Böden vor und bleibt einige Jahre nach Befall im Boden aktiv. Auch der Wirtskreis ist sehr groß. Die Infektion geschieht direkt durch die Wurzelspitzen oder durch Wunden an den Wurzeln.

Biologische Behandlung

Verschiedene biologische Präparate unter anderem mit Bakterien oder nicht schädlichen Stämmen von F. oxysporum sind auf dem Markt. Diese stehen mit dem Schädlichen Pilz in Nahrungskonkurrenz und können einen größeren Befall unterdrücken. Bestimmte Böden vermindern ebenfalls das Vorkommen von F. oxysporum. Eine Regulierung des Boden pH-Wertes zwischen 6,5 und 7,0 mit der Verwendung von Nitrat Dünger anstelle von Ammonium als Stickstoffquelle, kann die Schwere des Befalls reduzieren.

Chemische Behandlung

Kalkstickstoff kann auf kontaminierten Flächen ausgebracht werden.

Präventive Maßnahmen

    Bauen Sie resistente Sorten anÜberwachen Sie den Bestand und entfernen Sie befallene Pflanzen umgehendReinigung der zu verwendeten Werkzeuge vor und nach der BenutzungBeschädigungen an den Pflanzen vermeiden, um zusätzliche Eintrittspforten zu verhindernSäen Sie die angebaute Kultur nicht nochmal am gleichen Standort, sondern halten Sie eine Anbaupause von 5-7 Jahren einVermeiden Sie StaunässePflanzen Sie auf gut drainierten StandortenAchten Sie auf eine gleichmäßige WasserversorgungFördern Sie das Bodenleben durch Kompostgaben