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Grünscheckungsmosaik

Grünscheckungsmosaik

CGMMV

virus

Auf einen Blick

    Hellgrüne bis gelbe Flecken an jungen Blättern sowie ein verblassen der AdernChlorotische Marmorierung, knittrige Blattdeformationen, gestauchte Pflanzen, später NekrosenDie Früchte können manchmal ebenfalls stark gefleckt, gestreift oder Verformungen habenAuch können sie schon vor der Reife abgeworfen werden

Betroffene Arten: %1$s

· Gurke · Kürbis · Zucchini

Symptome

Im frühen Stadium der Krankheit zeigen sich an jungen Blättern hellgrüne ist gelbe Flecken, sowie ein vergilben der Blattadern. Schwerer Befall resultiert in einer chlorotischen Marmorierung, knittrigen Blattdeformationen, gestauchter Pflanzenwuchs und später Nekrosen. Reifere Blätter erscheinen bleich oder gelblich und fallen verfrüht ab. Symptome auf den Früchten reichen von scheinbar völlig befallsfrei bis hin zu einer starken Fleckung oder Streifung und Deformationen mit einem Verfrühten Abwurf. Letztere Symptome sind vor allem bei erhöhten Temperaturen zu beobachten. In manchen Fällen sind die Früchte äußerlich intakt, können aber innerlich Verfärbungen und Nekrosen aufweisen. Sie werden noch vor der endgültigen Reife abgeworfen.

Auslöser

Die Symptome werden durch den Gurkengrünscheckungsmosaik-Virus (CGMMV) verursacht. Dieser infiziert Kürbisse, Gurken, Wassermelonen und Cantaloupe-Melonen. Der Virus kann über eine lange Zeit aktiv bleiben und überlebt in totem Pflanzenmaterial im Boden. Eine Verbreitung erfolgt durch infizierte Samen, mechanische Wunden durch Werkzeug und durch kauende Insekten wie Käfer. Eine Übertragung kann durch ziehen von Stecklingen erfolgen oder ähnlichen Arbeitsschritten, die der Pflanze offene Wunden zuführen. Saugende Insekten wie Blattläuse, Milben oder Weißefliegen übertragen den Virus nicht. Ist eine Pflanze infiziert, gibt es keine bekannten Mittel gegen den Virus. Besonders in Gewächshäusern steigt die Zahl durch Virusinfektionen an.

Biologische Behandlung

Behandeln Sie Ihre Samen bei 70°C trockener Hitze für bis zu 3 Tage. Dadurch verringert sich die Aktivität des Virus, die Samen bleiben aber Keimungsfähig. Verwendung von Test-Kits auf CGMMV sind im Handel erhältlich. Verwenden Sie organische Insektizide gegen kauend beißende Insekten.

Chemische Behandlung

Bedenken Sie bitte immer vor dem Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln, dass, wenn verfügbar, zuerst ein integrierter Ansatz von präventiven und biologischen Maßnahmen umgesetzt werden sollte. Eine direkte Bekämpfung des Virus ist nicht bekannt. Lediglich können Insektizide eingesetzt werden, die kauend beißende Insekten bekämpfen und so die Übertragung bzw. Verbreitung zu reduzieren.

Präventive Maßnahmen

    Benutzten Sie ausschließlich virenfreie Samen aus zertifizierten QuellenSäen Sie resistente Sorten, falls vorhandenVermeiden Sie es mehrere Wirtspflanzen in unmittelbarer Nähe zu pflanzenReinigen Sie ihre Werkzeuge gründlich vor und nach der ArbeitVermeiden Sie Verletzungen an den Pflanzen, da diese als Eintrittspforten für den Virus dienen könnenBeobachten Sie Ihren Bestand auf Anzeichen des CGMMV und entfernen Sie infiziertes Pflanzenmaterial und Überreste unverzüglichEntsorgtes Pflanzenmaterial sollte verbrannt oder vergraben werdenAuffällige Pflanzen sollten sich nicht mit anderen Überlappen